Update: Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

08. April 2020, 08:00 Uhr (CET)

Wir befinden uns inmitten einer globalen Pandemie, die uns weltweit betrifft, mit öffentlichen Gesundheitssystemen und Volkswirtschaften, die durch die Auswirkungen des Virus zunehmend unter Druck geraten.

Als globales Unternehmen, das an vielen Orten auf der ganzen Welt aktiv ist, sind unsere Gedanken bei unseren Kollegen, Kunden und Lieferanten, die unermüdlich daran arbeiten, die durch diese Ausnahmesituation bedingten Herausforderungen zu bewältigen.

Wir passen unsere Reaktionen täglich an die neuen Entwicklungen an.

Unser Fokus liegt auf dem Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter sowie auf der Sicherstellung, dass der Betrieb unserer Kunden in diesen schwierigen Zeiten so reibungslos wie möglich abläuft. Wir versorgen unsere Kollegen im Vertrieb und Betrieb ständig mit umfassenden und aktuellen Informationen, damit sie unsere Kunden bestmöglich beraten können.

Wir werden Sie auch weiterhin über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Für weitere Informationen und Fragen steht Ihnen Ihr örtlicher Ansprechpartner bei Kühne + Nagel sehr gerne zur Verfügung.

 

PERSONAL- UND PRÄVENTIONSMASSNAHMEN

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter bleibt unsere oberste Priorität. Alle Kühne + Nagel-Niederlassungen haben Maßnahmen gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation ergriffen, auch bezüglich Hygienebewusstsein, Selbstauskunft und freiwilliger Quarantäne.

All unsere Betriebs- und Bürostandorte haben Betriebskontinuitätspläne vorbereitet und aktiviert, da sich COVID-19 kontinuierlich weiter ausbreitet und die staatlichen Einschränkungen noch strenger werden. In diesen Plänen sind Maßnahmen wie zum Beispiel getrennte Schichtpläne, Arbeiten von zu Hause aus (Homeoffice) und die Vorbereitung von Ausweichstandorten vorgesehen.

In Bezug auf das Virenrisiko auf Verpackungen und Paletten, die wir erhalten und liefern, halten wir das Risiko für gering, nachdem die WHO erklärt hat: "Die Wahrscheinlichkeit, dass eine infizierte Person Handelsgüter kontaminiert, ist gering und damit auch das Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, das COVID-19 verursacht." Eine Infektion durch ein Paket, das bewegt, gereist und unterschiedlichen Bedingungen und Temperaturen ausgesetzt wurde, ist ebenfalls niedrig."

BUSINESS CONTINUITY PLÄNE

Als globales Logistikunternehmen sind wir regelmäßig mit Störungen der Lieferkette konfrontiert. Wir passen unsere globalen Standards für das Business Continuity Management kontinuierlich an und testen unsere Business Continuity-Pläne für verschiedene Krisenszenarien.

Sie sollen unseren Kunden einen unterbrechungsfreien Service gewährleisten und die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter schützen. In Bezug auf das Ausmaß des COVID-19-Effekts führen wir neue und kontinuierliche Risikobewertungen durch, analysieren die Auswirkungen auf das Geschäft und implementieren neue Maßnahmen in unser Rahmenwerk für die Geschäftskontinuität, das auf Alarmstufen basiert.

Die Erkenntnisse aus der Aktivierung von BCPs in China zu Beginn der Krise haben uns geholfen, Änderungen und Verbesserungen in all unseren BCPs auf der ganzen Welt vorzunehmen. Alle Länder haben nationale Reaktionsteams eingerichtet, um diese Pläne entweder vorzubereiten oder zu aktivieren.

Wo dies von unseren nationalen Managementteams als angemessen erachtet wird und wo dies durch Regierungsverordnungen vorgeschrieben ist, aktivieren wir vorbeugende Maßnahmen und Prozesse, einschließlich der Temperaturkontrolle von Mitarbeitern und Besuchern (innerhalb der durch lokal geltende Gesetze wie Datenschutzgesetze festgelegten Parameter), Selbsterklärungen, getrennte / flexible Arbeitsregelungen, Optionen für die Arbeit von zu Hause aus, die Desinfektion unserer Büros und Standorte sowie die Bereitstellung wesentlicher Hygieneprodukte am Arbeitsplatz. Standardprozesse wurden auch für den Fall definiert, dass Mitarbeiter infiziert sind oder infizierten Personen ausgesetzt sind.

Wir teilen unseren Lieferanten Hygienerichtlinien mit, um ein größeres Bewusstsein innerhalb der Lieferkette zu gewährleisten. Fahrer, die zur Abholung oder Lieferung eintreffen, werden über hygienische Best Practices informiert und, sofern zulässig, angewiesen, Selbsterklärungen auszufüllen.

Wir haben globale Reisebeschränkungen eingeführt und externe und interne Meetings werden entweder als Videokonferenzen oder nur in Anwesenheit einer kleinen Anzahl von Teilnehmern durchgeführt, die die von den Gesundheitsbehörden herausgegebenen Empfehlungen zur sozialen Distanzierung befolgen.

ALLGEMEINE LAGE IN UNSEREN REGIONEN

Nordamerika

Da die Anzahl der bestätigten Fälle weiter steigt, haben Bundes- und Kommunalbehörden in den USA, Kanada und Mexiko die Ergreifung strengerer Maßnahmen für Kommunalverwaltungen und Unternehmen gefordert. Dementsprechend haben wir weitere Kontrollmaßnahmen in unseren Betriebskontinuitätsplänen aktiviert. Trotz dieser schwierigen Umgebung läuft der Betrieb jedoch uneingeschränkt weiter.

Süd- und Mittelamerika

Mehrere Regierungen in Süd- und Mittelamerika haben den Notstand ausgerufen und neben anderen Maßnahmen die Schließung der Grenzen angeordnet. Andere Länder haben eine nationale Quarantäne ausgerufen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dies hat zur Schließung unserer Standorte geführt, die nun von der Ferne aus betrieben werden. Trotz der herausfordernden Umstände funktioniert der Betrieb weiterhin.

Europa

Während sich das Virus weiterhin in ganz Europa verbreitet, machen sich die Auswirkungen auf unsere Logistikabläufe bemerkbar. Obwohl alle unsere europäischen Standorte und Büros weiterhin in Betrieb sind, erwarten wir aufgrund erhöhter Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen an verschiedenen Grenzen Lieferverzögerungen. Informationen bezüglich der Auswirkungen auf die einzelnen Transportarten finden Sie weiter unten.

Russland hat Feiertage bis zum 5. April mit einer Quarantäne ab dem 30. März erklärt. Die auferlegten Maßnahmen umfassen die Schließung aller Grenzen für Volksbewegungen. Güterströme sind nicht betroffen.

China

Da sich die COVID-19-Situation in China stabilisiert, kehrt der Geschäftsbetrieb im Allgemeinen zur Normalität zurück. Bundesweit liegt die Wiederaufnahme der Arbeit über 80%. Die Sperrung für Wuhan City endet am 8. April. Chinas Produktion hat sich wieder annähernd normalisiert. Transportbewegungen, einschließlich LKW-Dienstleistungen, kehren ebenfalls zum normalen Status zurück. Der chinesische Exporthandel spürt aufgrund der Unterbrechung der Lieferkette und der Schließung des Geschäfts und der Produktion in Übersee einige Auswirkungen.

Südasien

Angesichts der steigenden Zahl von bestätigten Fällen, die von verschiedenen Ländern in ganz Südasien gemeldet wurden, haben die lokalen Regierungen ihre Kontrollen zur Eindämmung des Virus verschärft. Zu diesen Maßnahmen zählen eine 14-tägige Selbstisolation für Reisende, die Bewegungseinschränkungen für Bürger sowie Grenzkontrollen. Daher haben wir weitere Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und – sofern notwendig und erforderlich – unsere Betriebskontinuitätspläne aktiviert.

Nach der "vollständigen Sperrung" durch die indische Regierung vom 25. März für einen Zeitraum von 21 Tagen ist die Freizügigkeit von Personen eingeschränkt, mit Ausnahme derjenigen, die an der Erbringung wesentlicher Dienstleistungen beteiligt sind. Die Grenzkontrollen haben ebenfalls zugenommen. Wir beobachten und passen uns der Situation kontinuierlich an, obwohl einige Standorte aufgrund dieser Einschränkungen geschlossen werden müssen.

Naher Osten und Afrika

Da die Anzahl der bestätigten Fälle weiter steigt, haben Bundes- und Kommunalbehörden in den Ländern des Nahen Ostens und Afrikas die Ergreifung strengerer Maßnahmen für Kommunalverwaltungen und Unternehmen gefordert. Dementsprechend haben wir weitere Kontrollmaßnahmen in unseren Betriebskontinuitätsplänen aktiviert. Trotz dieser schwierigen Umgebung läuft der Betrieb jedoch uneingeschränkt weiter.

AUSWIRKUNGEN IM LANDVERKEHR

Europa

Die Lage in Europa entwickelt sich sehr schnell und immer mehr Regierungen ergreifen neue Maßnahmen. Obwohl unser gesamtes Netzwerk und all unsere Büros in ganz Europa in Betrieb sind, verzeichnen wir aufgrund erhöhter Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen gravierende Lieferverzögerungen an mehreren europäischen Grenzen. Dies wirkt sich auf viele andere verknüpfte Handelswege aus.

Geschlossene Unternehmen sowohl auf der Versender- als auch auf der Empfängerseite führen zu geringeren Mengen und der Notwendigkeit, ausgewählte internationale Linienfrequenzen zu reduzieren und Umleitungen durchzuführen. Dies kann in bestimmten Fahrspuren zu Verzögerungen von 1-2 Tagen führen.

Spanien erlaubt nur den Transport von Fracht für den täglichen Grundbedarf. Die Versender müssen mit ihrem spanischen Empfänger sicherstellen, dass ihre Sendungen zur Kategorie dieser wesentlichen Fracht gehören, bevor sie die Sendung buchen.

Die Fähren zwischen dem europäischen Festland und Finnland sind in Betrieb. Schweden und Norwegen sind entweder per Fähre oder Landbrücke erreichbar. Fähren und der Eurotunnel ins Vereinigte Königreich (einschließlich Irland) sind in beiden Richtungen ohne größere Beeinträchtigungen in Betrieb.

Informationen zu Grenzwartezeiten sind öffentlich verfügbar und können unter folgendem Link eingesehen werden: https://covid-19.sixfold.com/. Da wir diese Daten weder überprüfen noch deren Richtigkeit garantieren können, sollte diese Link nur zu Informationszwecken verwendet werden.

Für alle Länder in Europa empfehlen wir den Versendern eindringlich, die Verfügbarkeit und Bereitschaft ihrer Kunden zum Empfangen von Sendungen während der Geschäftszeiten zu prüfen, bevor die Sendungen an uns übergeben werden. Sendungen, die nicht zugestellt werden können, weil die Empfänger abwesend sind, werden an die Versender auf deren Kosten zurückgesendet. Falls Versender diese retournierten Sendungen nicht in Empfang nehmen können, werden Lagerkosten in Rechnung gestellt.

Im Falle von abzuholenden Bestellungen müssen Kunden die Bereitschaft der Abholadressen zur Sendungsabholung sicherstellen. Können Sendungen nicht abgeholt werden, werden die Kosten der Abholversuche in Rechnung gestellt. 

Darüber hinaus müssen Kunden sicherstellen, dass die Empfänger den Empfang der Fracht bestätigen. 
 

China and Südasien

Insgesamt erholt sich der Lastwagentransport in China weiter. Der Betrieb des grenzüberschreitenden Lastwagentransports nach und aus Hongkong (Sonderverwaltungszone, China) bleibt normal.
 
Wir verzeichnen eine Verbesserung der Überlastungssituation an der Grenze zwischen China und Vietnam (Grenze zu Pingxiang). Die Grenzbehörde hat entsprechende Maßnahmen implementiert, einschließlich der vorrangigen Freigabe der Fracht von Exporteuren, die als Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (Authorized Economic Operator – AEO) über eine hohe Zertifizierung verfügen oder die in die verbundene Region ausführen (unterliegt der Verifizierung durch die Grenzbehörde).   
 
Mit der von der vietnamesischen Regierung verhängten 14-tägigen Quarantänemaßnahme sehen wir einen Mangel an (laotischen und kambodschanischen) Fahrern für grenzüberschreitende Transporte von Vietnam nach Thailand. Wir erwarten zudem Verzögerungen bei Inlandslieferungen innerhalb Vietnams aufgrund der Gesundheitskontrollmaßnahmen, die an jeder Provinzgrenze durchgeführt werden.

Obwohl die thailändische Regierung eine teilweise Sperrung der Provinzen Bangkok, Chiang Mai und Buri Ram verhängt und den Ausnahmezustand erklärt hatte, ist die grenzüberschreitende Bewegung für Handels- und Grundgüter zwischen Thailand und Myanmar / Laos / Kambodscha zulässig. Alle Fahrer müssen sich einer Gesundheitsprüfung unterziehen. 
 
Die Grenze zwischen China und Kasachstan (Grenze bei Horgos) wurde am 18. März für grenzüberschreitende Lastwagentransporte in die Länder Zentralasiens wieder geöffnet. Wir verzeichnen derzeit eine Überlastung an der Grenze. Die genauen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen sind von der Grenzbehörde noch anzukündigen.   
 
Lastwagentransporte nach Europa über die China/Russland-Route (Grenze bei Manzhouli) ist leicht überlastet. Wir erwarten eine Erhöhung der Gesundheitsschutzmaßnahmen..   
 
Die malaysische Regierung hat die Anordnung zur Bewegungskontrolle bis zum 14. April verlängert. Vorbehaltlich der Genehmigung des malaysischen Ministeriums für internationalen Handel und Industrie (MITI) werden Grenzen für den Transport wesentlicher Güter innerhalb und außerhalb des Landes geöffnet  Am 25. März kündigte die indische Regierung die "vollständige Sperrung" des Landes für 21 Tage an. Nur wesentliche Waren und Dienstleistungen dürfen mit vorheriger Genehmigung der Behörden betrieben werden. Desweiteren veröffentlichte die lokale Regierung am 29. März eine Zusatzregelung, die die Einfuhr nicht wesentlicher Güter ermöglicht, um die Überlastung der Häfen zu verringern. Die Sperrung durch die neuseeländische Regierung hatte ebenfalls am 25. März begonnen. Wir rechnen mit Verzögerungen im Warenverkehr sowohl für Indien als auch für Neuseeland.
 
Die Lage und die Grenzkontrollen in den meisten dieser Länder ändern sich schnell entsprechend der geänderten COVID-19-Lage. Wir überwachen die Lage sehr genau und werden Ihnen auf dieser Seite weitere Aktualisierungen bereitstellen.   
 

Nordamerika

Grenzbeschränkungen für die USA, Kanada und Mexiko wirken sich nur auf "nicht wesentliche" Reisen aus und gelten nicht für den Transport von Waren und Dienstleistungen. Weitere US-Bundesstaaten haben Geschäfte geschlossen, die als nicht wesentlich erachtet werden. Im Großteil der US-Bundesstaaten gelten mittlerweile Ausgangsbeschränkungen; jedoch betreffen diese Maßnahmen den kommerziellen LKW-Verkehr nicht. Erkundigen Sie sich vor dem Versand bei den jeweiligen Partnern nach deren Betriebsstatus, da fast alle LTL-Frachtführer ihre Fracht sofort (<1 Tag) nach der Ablehnung aufgrund eines nicht-erreichbaren Empfängers zurücksenden. Die Fracht kann am Zielort nicht zurückgehalten werden, da große Mengen an nicht zustellbarer Fracht zu zusätzlichen Kosten führen.

Die LKW-Ladekapazität für den Warentransport innerhalb den USA ist zwar beschränkt, die Bundesregierung und die Regierungen der einzelnen Bundesstaaten haben sich jedoch dazu verpflichtet, die Lieferkette am Laufen zu halten.  Die meisten Beförderer von Teilladungen (LTL) und kleinen Packstücken werden zwischenzeitlich auf persönliche Unterschriften verzichten. Gemäß der „Social Distancing“-Richtlinie werden Fahrer von Warenempfängern keine Unterschriften einholen. Fahrer werden die genaue Uhrzeit erfassen, etwaige Besonderheiten notieren sowie nach dem Namen der Person fragen, die die Fracht übernimmt. Da die Lkw-Laderaten am Spotmarkt in stark betroffene Gebiete steigen, sind weniger Fahrer bereit, Ladungen in diese Gebiete zu befördern, was die Ad-hoc-Raten steigen lässt. Dringende Bestellungen von Einzelhandelswaren erhöhen die Preise für Transporter- und Kühlgeräte. Einzelhändler, einschließlich E-Commerce-Filialen, verlassen sich zunehmend auf Spotmarktanbieter, um die Regale sofort wieder aufzufüllen, während Trucker lange Wartezeiten an Abhol- und Lieferpunkten melden.

Pennsylvania DOT hat 13 von 30 Rastplätzen mit Parkplätzen und temporären Einrichtungen wiedereröffnet. Nach dem Druck der American Trucking Association haben Staaten Standorte mit temporären Einrichtungen, aber begrenzten Dienstleistungen wiedereröffnet. Kommerziell betriebene Lkw-Haltestellen werden weiterhin mit begrenzten Optionen betrieben, die von ihrer jeweiligen Gerichtsbarkeit bestimmt werden.

AUSWIRKUNGEN IN DER SEEFRACHT

Während sich die Situation in jedem Land täglich ändert, da die Behörden neue Vorschriften und Beschränkungen auferlegen, stehen Ihnen unsere lokalen Experten zur Verfügung, um Sie bei Ihren spezifischen Anforderungen zu unterstützen.

Nordamerika

Unser Seefrachtbetrieb läuft ohne Einschränkungen, mit nur minimalen Auswirkungen durch Remote-Arbeit. Die wichtigsten CFS-Gateways in den USA sind ganz normal im Betrieb, jedoch mit reduzierten Arbeitszeiten. Aufgrund des Rückgangs des Schiffsbetriebs haben einige Häfen oder Terminals weniger Betriebstage oder -stunden. Der Frachtbetrieb nach Kanada und in den USA sowie innerhalb Kanadas und den USA wird jedoch weitergeführt.

Mittel- und Südamerika

Derzeit unterliegt der Seefrachtbetrieb keinen größeren Einschränkungen. Die Niederlassungen führen ihre Betriebstätigkeit weiter, allerdings mit weniger Mitarbeitern oder per Homeoffice. Die Häfen sind in Betrieb, aber es gibt Verzögerungen und Staus in den Terminals aufgrund der reduzierten Mitarbeiterzahl, eingeschränkter Betriebszeiten und lokaler Quarantänemaßnahmen.

Argentinien befindet sich in landesweiter Quarantäne und erlaubt nur wesentliche Frachtströme. Der Schiffsbetrieb ist normal. Der Cargo-to-Gate Prozess verläuft normal, jedoch mit Verzögerungen und Vorrang für wesentliche Güter (z.B. Lebensmittel, Pharmazeutika usw.). Häfen und CFS arbeiten mit Notfallpersonal und können nur wesentliche Sendungen abwickeln, die von den Zollbehörden akzeptiert werden.

Auch Bolivien hat die allgemeine Quarantäne angeordnet, so dass die Lieferung aus den Häfen beeinträchtigt ist. In Chile hat die Regierung eine Quarantäne in Santiago angeordnet, Seefrachtbetriebe sind derzeit aber nicht betroffen und Terminals und Häfen arbeiten normal weiter. In Venezuela arbeiten die Häfen im eingeschränkten Betrieb.

China

Der Terminal-, Depot- und CFS-Betrieb in China ist fast wieder normal. Die Verfügbarkeit von Kühlsteckern an Terminals in Tianjin, Shanghai und Ningbo wurde verbessert. Da die Nachfrage der Luftfahrtunternehmen nach Sendungen aus China immer noch rückläufig ist, kündigen sie weiterhin Leerfahrten an, die voraussichtlich bis Ende März andauern werden.

Südasien

Angesichts des Anstiegs von Coronavirus-Fällen außerhalb Chinas haben Regierungen in der gesamten südostasiatischen Region ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung verschärft.

Auf den Philippinen wurden Luzon (Manila), Visayas (Cebu) und Mindanao (Davao) in einen Zustand der "verstärkten Quarantäne der Gemeinschaft" versetzt. Der Hafen von Manila ist in Betrieb, jedoch mit eingeschränkter Kapazität.

Die malaysische und die indische Regierung hatten Sperren angekündigt. In diesem Zeitraum sind alle nicht wesentlichen Produktions- und Wirtschaftsbetriebe sowie Regierungseinrichtungen in den Ländern nicht in Betrieb. Alle wesentlichen Dienste, wie Häfen und Transportunternehmen, werden weiterhin ausgeführt, jedoch nur in begrenztem Umfang. Die Terminals in ganz Indien sind mit einem gravierenden Arbeitskräftemangel und hohen Lagerbeständen konfrontiert, die sich auf die Produktivität auswirken. Break-Bulk-Terminals haben Höhere Gewalt geltend gemacht. In den meisten Terminals sind die Liegeplatzpläne ohne Puffer unterbrochen. Die Reedereien haben Leerfahrten nach EUR & MED, Asien und den USA angekündigt.

In Myanmar ist die Zollfreigabe zulässig, nicht benötigte Fracht kann jedoch nicht geliefert werden.

Die vietnamesisch-kambodschanische Grenze ist für den Containerverkehr auf der Straße gesperrt.

In Südkorea sind die Seefrachtlogistik und die Lieferkette insgesamt weiterhin stabil und der gesamte Lastwagentransport, die Zollabfertigung und Lagereinrichtungen laufen wie üblich weiter. In Busan hat sich die aufgrund der Hafenüberlastung angespannte Situation wieder entschärft, da Schiffe nun direkt chinesische Häfen anlaufen.

In Neuseeland sind die Häfen allmählich überlastet durch nicht-wesentlichen Sendungen, die nicht ausgeliefert werden können, da Kunden aufgrund der Sperrung nicht erreichbar sind. Wesentliche Dienste und die damit verbundenen Logistikketten funktionieren jedoch weiterhin. Die Häfen sind weiterhin in Betrieb. Im Hafen von Adelaide verzeichnen wir einen spürbaren Mangel an Ausrüstung.

In Sri Lanka können nur wesentliche Sendungen geladen und transportiert werden, wozu zudem spezielle Berechtigungen benötigt werden. In den Häfen ist ein Container-Gate-In weiterhin möglich, jedoch innerhalb reduzierter Arbeitszeiten.

In den anderen Ländern stellen wir in Bezug auf Häfen und Transportunternehmen „Business as usual“ fest, allerdings mit Verzögerungen sowie Ausrüstungs- und Platzeinschränkungen aufgrund von Leerfahrten. Insgesamt sind die Ports überlastet und Kühlstecker sind kaum verfügbar.

Europa

Angesichts der fortgesetzten Leerfahrten und der dynamischen Lage an mehreren Grenzen verspüren wir Auswirkungen auf unser Seefrachtgeschäft und Lastkahnoperationen in Europa. Die Regierungen Italiens und Spaniens haben beschlossen, nicht wesentliche Fabriken und kommerzielle Aktivitäten zu schließen. Obwohl der Güterverkehr weiterhin zulässig ist, um die Warenversorgung aufrechtzuerhalten, kann die Lieferung durch geschlossene Produktionsstätten und Lager behindert werden. Die Häfen sind mit einem langsameren Gate-In / Gate-Out-Prozess und Verzögerungen bei der Zollabfertigung in Betrieb. Die Prozesse in italienischen Häfen sind aufgrund der reduzierten Arbeitszeit langsamer. Der Güterzugbetrieb für Importe und Exporte über den KN Eurasia Express ist nicht betroffen.

Naher Osten und Afrika

Häfen und Terminals sind mit Verzögerungen in Betrieb, da Spediteure und Zoll kürzere Arbeitszeiten haben, Präventivmaßnahmen eingehalten werden müssen und aufgrund verringerter Kapazitäten. Die Verfügbarkeit von Kühlsteckern ist eingeschränkt, da vermehrt Kühlcontainer gelagert werden. Häfen, CFS und Frachtschiffe sind noch in Betrieb, jedoch mit Vorsichtsmaßnahmen. An allen Port-Terminals ist ein Volumenrückgang zu bemerken. Die Türkei ist mit Auswirkungen auf Importe und Exporte konfrontiert. Hier sind Schiffsabfahrten, die Verfügbarkeit von Ausrüstung und Carrier Operations betroffen. Mauritius ist gesperrt. Große Versender und Empfänger beginnen den Betrieb einzustellen, und alle Dienstleister müssen in Südafrika von zu Hause aus arbeiten. In den 8 Seehäfen ist wesentliche Fracht erlaubt. Die Häfen werden den Transport wesentlicher Güter priorisieren. Der Hafen in Kapstadt ist für Wein, Bier und Spirituosen geschlossen.

AUSWIRKUNGEN IN DER LUFTFRACHT

Nordamerika

Die Reisebeschränkung zwischen 26 Ländern in Europa und den USA, die zum 13. März in Kraft trat, und die EU-Beschränkungen, die zum 17. März in Kraft traten, gelten nur für den Passagierverkehr. Die Mehrheit der Fluggesellschaften hat eine drastische Senkung der Passagierflüge angekündigt. Die beschränkten Kapazitäten werden zu Marktpreisen angeboten.  Da der Handelsweg zwischen Europa und Nordamerika jedoch weitgehend von Passagierflugzeugen dominiert wird, verzeichnen wir derzeit einen starken Rückgang der verfügbaren Kapazitäten. Als Reaktion auf die sich abzeichnenden Kapazitätsbeschränkungen, die auf eine stark reduzierte Belly-Kapazität zurückzuführen sind, sehen wir eine Steigerung der Frachtkapazität.

Um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden in zahlreichen US-Bundesstaaten und an den Grenzen zwischen den USA und Kanada (im Norden) und Mexiko (im Süden) nicht wesentliche Aktivitäten beschränkt. Diese Maßnahmen gelten nicht für Handelsströme, weshalb all unsere Niederlassungen ihren Betrieb mit weniger Personal oder per Homeoffice fortführen.

Der Anstieg der Fälle in Kanada und Mexiko sowie die EU-Reisebeschränkungen führen aufgrund der starken Reduzierung der Passagierflüge und der Annullierung einiger Frachter auch zu einer begrenzten verfügbaren Kapazität auf dem Markt.
 
Europa

Unser Luftfrachtbetrieb in Europa läuft weiter. Da jedoch die meisten nationalen Fluggesellschaften ihren Passagierbetrieb eingestellt haben, verzeichnen wir beträchtliche Kapazitätseinschränkungen auf allen wichtigen Märkten. Die verstärkte Flughafenüberlastung und die Umleitung von Frachtsendungen über europäische Güterverkehrszentren wirken sich derzeit auf die gesamten Abwicklungs- und Laufzeiten von Sendungen aus. Im Großen und Ganzen fliegen Frachtflugzeuge nun wieder planmäßig, und Luftfrachtbeförderer bieten auf überlasteten Routen wie zwischen Europa und den USA zusätzliche Charterflüge an.

Süd- und Mittelamerika

Nach Grenzschließungen und Sperrungen einiger südamerikanischer Länder und dem anschließenden Nachfragerückgang reduzieren die Fluggesellschaften ihre internationalen Aktivitäten. Die beiden Hauptfluggesellschaften Avianca und LATAM Airlines haben die Passagierkapazität drastisch reduziert. In Argentinien können nur mehr wesentliche Güter importiert werden, was bedeutet, dass jede Sendung vor dem Versand ein zusätzliches Bewilligungsverfahren durchlaufen muss. Der allgemeine Betriebsstatus von Flughäfen, Truckern und Zollbehörden ist stabil, und alle unsere Luftfrachtniederlassungen sind in den meisten Fällen teilweise von zu Hause aus tätig.

Naher Osten und Afrika

Kapazitätsengpässe sind auch in der Region Naher Osten und Afrika zu beobachten, da alle Fluggesellschaften ihre Passagierflüge auf den Strecken in die Region ausgesetzt / reduziert haben. Diese Woche haben die nationalen Fluggesellschaften Etihad Airways und Emirates alle Passagierflüge gemäß der Richtlinie der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate eingestellt. Fracht- und Notevakuierungsflüge sind von dieser Aussetzung ausgenommen und werden fortgesetzt. In Südafrika wurden die bisher geltende Einschränkungen im Frachtverkehr auf ausschließlich wesentliche Güter aufgehoben; mit sofortiger Wirkung dürfen alle Güter eingeführt werden. Unser Betrieb ist in allen Ländern aufrecht mit Teams, die von zu Hause aus / in getrennten Einrichtungen arbeiten, einschließlich der Länder, die landesweite Sperren verhängt haben.
 
Asien-Pazifik

Die Gesamtsituation hinsichtlich des Betriebsstatus von Flughäfen, Berufskraftfahrern und Zollbehörden in China hat sich zu 90 % wieder normalisiert. Nur der Flughafen Wuhan bleibt für den gewerblichen Flugverkehr gesperrt. Die Wiederaufnahme der Produktion führt derzeit zu einer steigenden Transportnachfrage, wodurch die verfügbaren Luftfrachtkapazitäten unter Druck stehen. Darüber hinaus hat China mit Wirkung vom 29. März die Zahl der internationalen Passagierflüge im Rahmen seiner COVID-19-Präventions- und Kontrollmaßnahmen weiter reduziert. Nach Angaben der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde (CAAC) kann jede chinesische Fluggesellschaft ab dem 29. März nur noch eine Strecke in jedes Land mit höchstens einem Flug pro Woche bedienen. Jede ausländische Fluggesellschaft kann nur eine Strecke nach China unterhalten, wobei die Anzahl der wöchentlichen Flüge auf einen reduziert wird.

Die chinesische Regierung hat eine neue Regelung eingeführt, um die globale Pandemie-Situation wirksamer zu bekämpfen  und den geordneten Export von hochwertigen medizinischen Gütern zu gewährleisten. Die Versender müssen Erklärungen (schriftlich oder elektronisch) abgeben, dass sie für ihre Exportsendung ein so genanntes „medical device product registration certificate“ besitzen und dass die medizinischen Güter den Qualitätsstandards der Importländer (Regionen) entsprechen.

In den meisten Ländern des südasiatisch-pazifischen Raums ist ein Kapazitätsdruck aufgrund begrenzter Passagierflugaktivitäten zu beobachten. Die vollständige Sperrung in Indien hat direkte Auswirkungen auf den Zoll- und Terminalbetrieb, den LKW-Transport und die verfügbaren Luftfrachtkapazitäten. Zusätzlich zu internationalen Passagierflügen, die bis zum 14. April vollständig ausgesetzt sind, sehen wir, dass sich auch die Frachter-Kapazität aus Indien verringert.
 
Gesamtlage

Da die meisten Fluggesellschaften ihren Passagierbetrieb einstellen oder zumindest stark einschränken,  verzeichnen wir beträchtliche Kapazitätseinschränkungen auf allen Handelswegen. Um den Mangel an Beiladekapazität auszugleichen, wurde der Einsatz von Frachtflugzeugen erheblich ausgeweitet. Derzeit reicht diese Ausweitung jedoch nicht aus, um einen starken Rückgang der weltweiten Beiladekapazität auszugleichen.

Wir arbeiten eng mit unseren langjährigen Carrier-Partnern zusammen, um eine vollständige Transparenz der Lage zu gewährleisten und die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Zu diesem Zeitpunkt können wir keine Vorlaufzeiten mehr zu den geltenden Tarifen garantieren. Soweit verfügbar, werden Charterflächen zu aktuellen Marktpreisen angeboten. 
 
Unsere Luftfracht-Teams sind umfassend über die neuesten Entwicklungen der sich ständig ändernden Lage informiert. Wir empfehlen Ihnen, sich bei weiteren Fragen und spezifischen Anforderungen bezüglich Ihrer Luftfrachtsendungen an Ihren jeweiligen Ansprechpartner bei Kühne + Nagel zu wenden.

ALTERNATIVE LÖSUNGEN FÜR SENDUNGEN

Wir werden unseren geschätzten Kunden auch weiterhin zur Verfügung stehen. Neben der engen Zusammenarbeit mit Carrier-Partnern, um Lösungen für Eilsendungen bereitzustellen, haben wir auch alternative Transportarten und Routenlösungen erarbeitet, um Ihre Geschäftsanforderungen zu erfüllen.

 

LUFTFRACHT

Charter

In enger Zusammenarbeit mit unseren wichtigsten Airline-Partnern halten unsere Luftfrachtexperten regelmäßige Kapazitäts-Slots auf den wichtigsten asiatischen und transatlantischen Routen aufrecht und haben zusätzliche wöchentliche Charter-Rotationen eingerichtet, um beide Märkte für dringende Versorgungsbedürfnisse bedienen zu können. Ein wöchentlicher, fester Betriebsplan und neue Charterbewegungen auf stark nachgefragten Handelsrouten werden dazu beitragen, Produktions- und Lieferkettenverzögerungen zu vermeiden, die durch die gegenwärtigen und zukünftigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verursacht werden, und die Fortsetzung Ihres Betriebs zu gewährleisten

Zeitkritische Lösungen

Die Auswirkungen von COVID-19 bringen besondere Herausforderungen mit sich für die kritischen Logistikanforderungen in der Gesundheits-, Luftfahrt- und Fertigungsindustrie. Quick / Sterling, ein Unternehmen von Kühne + Nagel, ist bestrebt, Ihnen die zeitkritischen Lösungen anzubieten, die Sie benötigen, um Ihre Lieferungen zu beschleunigen, Transportverzögerungen zu beheben und die Fortsetzung der Lieferströme sicherzustellen. Trotz globaler Reisebeschränkungen, Sperrungen der Länder und schwerwiegender Kapazitätsengpässe auf allen Handelswegen sind unsere Expertenteams bestrebt, Sie bestmöglich zu unterstützen. Haben Sie eine dringende Sendung? Kontaktieren Sie unsere Experten für zeitkritische Logistik.

Sea-Air-Services

Der Sea-Air-Service von Kühne + Nagel, eine Kombination aus Seefracht und Luftfracht, trägt dazu bei, Ihre Lieferungen zu beschleunigen und Kapazitätsengpässe nach Möglichkeit zu verringern.

Erfahren Sie hier, wie die Sea-Air-Services die Fortsetzung Ihres Betriebs sicherstellen können.
 

SEEFRACHT

Wir bieten KN Pledge für den Transport von Vollcontainern an. Dieser Service beinhaltet garantierte Vorlaufzeiten für Ihre Sendungen mit einer Geld-zurück-Garantie.

Kunden können über unsere digitale Plattform seaexplorer alle verfügbaren Services in Echtzeit überprüfen, einschließlich regelmäßiger Service-Aktualisierungen. Mit seaexplorer können Kunden bei Serviceunterbrechungen nach geeigneten alternativen Serviceoptionen suchen.

Unser KN LCL-Expedited Service bietet Ihnen eine Alternative für Importe aus Asien oder Europa in die USA oder umgekehrt mit einer kürzeren Transitzeit als reguläre LCL-Services: Durch die Nutzung von direkten Routen vom Entladehafen zum Kundenstandort, der die Inlands-CFS-Standorte überspringt, ist der Expedited Service bis zu 6 Tage schneller. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Kühne + Nagel Standort. 

Wir haben den Prioritätsdienst "Reefer-Go" mit einem festgelegten Zeitplan für zeitkritische Pharma- und Gesundheitssendungen eingeführt, die in süd- und mitteleuropäischen Häfen verladen werden müssen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihr lokales Kühne + Nagel-Reefer- oder Pharma-Seefrachtteam.

BAHNTRANSPORTE

Insgesamt bleiben die engen Bedingungen für den eurasischen Schienengüterverkehr bestehen. Um der steigenden Nachfrage in China gerecht zu werden, betreibt Kühne + Nagel wöchentlich eigene KN EurasiaExpress-Blockzüge, die Xi'an durch Weiterfahrtoptionen mit Hamburg/Duisburg und vielen europäischen Destinationen verbinden. Frachtsendungen werden über eine direkte Verbindung via Kaliningrad/Mukran innerhalb von 12 bis 14 Tagen in Europa eintreffen.

ZOLLABFERTIGUNG

Obwohl die meisten Grenzen in allen betroffenen Ländern für den Warentransport geöffnet sind, erfordern dringende Sendungen besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich der Export- und Importdokumentation.

Unsere Zollabfertigungsdienste sind in allen wichtigen Regionen verfügbar und voll funktionsfähig. Die Zollbehörden in allen größeren Regionen sind ebenfalls voll einsatzbereit, obwohl es in einigen Häfen aufgrund des reduzierten Personalbestands zu Verzögerungen kommen kann, die sich möglicherweise auf Inspektionen und andere Abfertigungsprozesse auswirken.

Bitte informieren Sie sich auf den folgenden länderspezifischen Zoll-Websites über den aktuellen Status. Die Situation bleibt angesichts der Umstände fließend. Wir empfehlen Ihnen, sich regelmäßig über den aktuellen Status zu informieren:

Hier finden Sie Informationen für Europa, hier für Großbritannien, hier für die USA, hier für Kanada und hier für Mexiko.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Kühne + Nagel-Vertreter für weitere Informationen.

 
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 Wir werden Sie weiterhin über die Entwicklung der Situation informiert halten. Bitte zögern Sie nicht, sich direkt an Ihren Kühne + Nagel-Vertreter zu wenden, wenn Sie weitere Informationen benötigen.

RECHTLICHE HINWEISE – Alle Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen nur zu Orientierungs- und Referenzzwecken bereitgestellt. Es handelt sich um einen allgemeinen Informationscharakter, und Kühne + Nagel übernimmt keine rechtliche Verantwortung für die Richtigkeit der über dieses Dokument bereitgestellten Informationen. Kühne + Nagel übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen und übernimmt keine Haftung für Verluste, die durch die Verwendung der bereitgestellten Informationen entstehen